Aktualisierung       01.05.2012

Die Geschichte

Von Anfang an. Die ganze Geschichte.

Der Fischereiverein Wittgenstein wurde am 18.04.1941 gegründet und löste damit die vorherige Organisation ab. Die Pächter der Gewässer im damaligen Kreis Wittgenstein wurden Mitglieder.

 Eine alte AngelrolleGemeinsam wurde der Satzungszweck verfolgt, gegen Verunreinigungen und Verursacher von Fischsterben vorzugehen, aber auch die Gewässer mit Besatzfischen zu besetzen.

Schon damals legten die Mitglieder Wert auf gute Setzlinge des gleichen Stamms. Anfangs verfügte der Verein über keine eigenen Pachtgewässer. Trotzdem wurde jährlich ein Vereinsangeln durchgeführt. Beangelt wurden dabei überwiegend die Weißfischbestände. Jedes Jahr gab es einen Fischerkönig.

Die satzungsgemäßen Ziele des Vereins haben sich kaum geändert. Verunreinigungen kommen fast nicht mehr vor. Die Umweltauflagen, Aufklärungsaktionen und vom Verein durchgeführte Reinigungsaktionen kommen den Gewässern zu Gute.

In den letzten 10 Jahren sind vom Verein in Eigenleistung verschiedene kleiner Sohlabstürze beseitigt worden. In Zusammenarbeit mit der Unteren Wasserbehörde des Kreis Siegen-Wittgenstein, der Stadt Laasphe und Fördermitteln vom Land NRW wurden größere Umbauten an der Lahn durchgeführt. So wurde die AngelköderDurchgängigkeit der Lahn im Stadtgebiet Bad Laasphe hergestellt.

 

In den 70er Jahren gelang es dem damaligen Vorsitzenden, dem Bundesverdienstkreuzträger Herrn Kurt Spies, die erste Gewässerstrecke an der Eder in Raumland für den Verein anzupachten.

In den folgenden Jahren kamen weitere Abschnitte der Eder und Odeborn dazu. Mit dem Gewässerangebot stieg auch die Mitgliederzahl ständig an.

Ende der 90er Jahre kam noch die gesamte Lahn mit zahlreichen Nebenbächen hinzu. Heute bewirtschaftet der Verein ca. 68 Km Fließgewässer, von der Forellen- bis in die Barbenregion und 2 Weiher mit ca. 1,2 und 2,2  ha.

Der Verein hat zur Zeit ca. 700 Mitglieder, von denen 245 einen Jahreserlaubnisschein haben. Die übrigen Mitglieder sind überwiegend passiv, können aber 3 Tagesscheine pro Jahr in Anspruch nehmen.

Von 2001 bis 2004 wurden in Zusammenarbeit mit der IG-Lahn Lachse in die Lahn eingesetzt. Die Überlebensrate war sehr hoch und die Fische sind sehr gut abgewachsen. Die natürliche Fortpflanzung wird funktionieren. Die Kosten sind durch Lachspatenschaften und zwei Lachsfeste in Bad Laasphe finanziert worden. Der Versuch ist aber abgebrochen worden, weil die Durchgängigkeit der Lahn bis Bad Laasphe nicht gegeben ist.

Wird in den nächsten Jahren in Rheinland-Pfalz und Hessen die Durchgängigkeit hergestellt, wird der Verein in die Wiederansiedlung des Lachses einsteigen. Zu diesem Zweck ist der Verein Mitglied bei der IG-Lahn und im Lachsverein.